Über mich
Wer hinter aim-to-pace.ai steckt, was ich baue und warum.
Ich bin der, der das Ding am Montag zum Laufen bringen muss.
Früher habe ich programmiert. Dann schrittweise aufgehört, als ich immer mehr zum fachlichen Manager mit Plattformverantwortung wurde. Dann kam KI — und zog mich sofort in ihren Bann. Jetzt baue ich wieder Software und Tools. Mehr, besser und schneller als je zuvor.
Am Anfang wollte ich herausfinden, ob und wie das überhaupt funktioniert mit Claude & Co. Oder warum es eben auch mal nicht so funktioniert wie gehofft. Gelegentlich wollte ich auch einen konkreten und nützlichen Helfer, erstmal nur für mich. Oder auch mal etwas Witziges für die Freunde. Und manchmal einfach an einem verregneten Nachmittag mit meinem Sohn ein wenig vibe-coden.
Tagsüber hole ich KI aus der Demo, dem Proof-of-Concept, dem Marketing-Versprechen und bringe sie in die Tools, die ich verantworte. Zu Nutzern, die nicht nach KI der KI wegen fragen, sondern Lösungen, Verbesserungen und Performance erwarten. Das mache ich innerhalb der IT eines Industriekonzerns. Immer häufiger berate, helfe und begeistere ich aber auch Kollegen — oder fange sie an ihrer KI-Frustgrenze auf.
Aus alldem ist mit der Zeit immer mehr und immer Handfesteres entstanden. Das meiste davon siehst du hier veröffentlicht: ein ganzheitlich gedachtes Prompt-Framework. Eine Browser-Erweiterung zur Prompt-Verwaltung. Ein Katalog der Fehler, die die KI macht – und machen muss! –, samt Hintergrund und meinen Ansätzen, damit umzugehen.
Ich bin kein Berufs-Wissenschaftler und kein Berater aus dem Lehrbuch. Aber ich verstehe die Dinge wirklich — und was ich verstanden habe, kann ich auch erklären. Ich bin der, der das Ding am Montag zum Laufen bringen muss. Was auf dieser Webseite landet, ist das, was dabei abfällt — angereichert mit dem, was ich unterwegs ausgegraben habe.
Praxisnah und bewährt — und doch mit mehr Tiefe, als der Ton vermuten lässt. So weit in die Theorie hinein, wie ein Generalist mit Ahnung und Lust am Lernen vernünftigerweise kommt. Und gelegentlich darüber hinaus.
Das bin ich. Andreas.
Der Lebenslauf liegt auf LinkedIn.
Was ich baue — und warum
Das Zentrum ist AIM-TO-PACE: ein Prompt-Framework. Inzwischen eines, das das Label Framework auch wirklich verdient. Es ist nicht nur ein weiteres Auswendig-Lern-Prompt-Pattern, sondern ein kleines Prompt-Ökosystem.
Und ja, es dreht sich ums Prompten. Ich nutze auch Agenten, Skills, MCP, ich vibe- und loop-code. Aber der Prompt bleibt der Maschinencode, der keiner ist. Das ist gut und schlecht, einfach und kompliziert zugleich. Der Einstieg ist leicht, prompten kann jeder — die Fallstricke sind trotzdem da. Und ein Prompt kann so viel mehr sein, als die meisten aus ihm herausholen.
Genau da liegt für mich der Weg: sich am Prompt, an der Maschine ausprobieren und lernen. Wer zwei, drei Prompts in Kette schaltet, übt Orchestrierung live — und setzt sie produktiv ein, bevor die IT den Auftrag für den nächsten Agenten überhaupt in Arbeit genommen hat. Man kann so tief abtauchen, wie man will. Oder an der Oberfläche bleiben und mit ein, zwei Regeln und Kniffen trotzdem am Puls sein — statt einem Prompt-Generator zu vertrauen, der immer hinterherhinkt und nur an dieser einen Stelle funktioniert. Vereinfachen ist gut und richtig. Aber warum ein Formular davorklatschen und festmauern, wo doch alles so stark im Fluss ist?
Das ist der Kern: plattform- und versionsunabhängig, nah dran an der Wirklichkeit, ehrlich — und für jedermann mit dem, was er zur Verfügung hat. Internetanschluss und Zugriff auf ein — meinetwegen auch kostenloses — LLM. Die Angst und die Scheu nehmen. Roh und trotzdem einfach. Erst habe ich das für mich selbst versucht, dann für Freunde und Kollegen — jetzt für alle. Ich möchte, dass jeder KI selbst erfahren kann. Ohne über sieben Brücken zu gehen, um am Ende ein Buch mit sieben Siegeln zu finden.
Das Framework selbst ist erprobt — wenn auch nur im kleinen Kreis — und kostenlos verwendbar unter CC BY 4.0. Und das bleibt auch so.
Drumherum liegt, was sonst noch hilfreich sein kann: Pace Prepped Prompts, für alle, die keine Disziplin-Steuer auf ihre Magic-Prompts zahlen wollen. Ein Katalog der pathologischen LLM-Fehlermodi — die verschwinden nicht, egal wie gut die Modelle werden. KI wird immer Fehler machen. Wenn wir das erstmal verdaut haben, können wir anfangen, clever damit umzugehen.
Und dann noch ein paar Feldnotizen — aus meinem sehr persönlichen Blickwinkel — darüber, was funktioniert hat und was nicht.
Abgerundet wird das Ganze mit kleinen Werkzeugen, die ich für mich gebaut habe und keinen Grund sah, für mich zu behalten.
Und es liegt noch mehr auf der Werkbank.
Warum das alles? Die Lücke zwischen dem, was die Technik kann, und dem, was die Leute tatsächlich herausholen, wird jeden Tag größer. Und die meisten Ratschläge auf dem Markt kommen von Leuten, die nie etwas ausrollen mussten. Ich gebe lieber die Dinge weiter, die den Kontakt mit der Realität überstanden und mein persönliches Gütesiegel verdient haben — bei maximaler Bias-Gefahr, versteht sich. IKEA-Effekt in Reinform.
Angefangen hat es aus Spaß: private Werkzeuge, Wochenend-Experimente, ein wachsender Stapel Dinge, die ich mir erarbeitet hatte. Dann ist es dem entwachsen. Irgendwann waren das Framework, der Meta-Prompt, die Ideen, die Werkzeuge und die Erfahrung etwas mit Kanten geworden: klar umrissen, nutzbar, meins. Also bin ich jetzt nebenberuflich selbstständig — eine Ein-Mann-Firma. Vor zwei Jahren hätte ich das noch als vollkommen absurd abgetan.
Wird es aufgehen, Bestand haben, sich weiterentwickeln? Ich weiß es nicht. Oder besser: Es ist schon aufgegangen. Ich habe in den letzten Monaten mehr gelernt, als ich hätte planen können. Ich mache weiter, bis Schluss ist — und danach sieht es nicht aus.
Worüber ich nicht schreibe
Über eine Sache schreibe ich nicht — mit Absicht.
Nichts von innen aus meinem Angestellten-Job. Keine internen Fälle, Zahlen, Namen oder Systeme — und nichts hier ist eine Aussage meines Arbeitgebers. Was hier steht, ist meins und spricht nur für mich.
Alles auf dieser Seite ist privat entstanden — abends, am Wochenende, auf eigene Rechnung und eigener Infrastruktur. KI ist ein Teil meines Tagesgeschäfts in der Konzern-IT, aber eben nur ein Teil neben allem, was ein Plattformbetrieb sonst so braucht. Das meiste hier ist nebenher gewachsen, nicht nebenbei abgefallen.
Und klar: Ich bin ein Mensch, nicht zwei säuberlich in privat und beruflich getrennte Personen. Aber die Inhalte trenne ich. Natürlich hat mein Arbeitsleben mitgeprägt, wie ich auf diese Dinge schaue — andersherum genauso. Mein Arbeitgeber ist über die Nebentätigkeit informiert und profitiert von dem, was ich nebenbei lerne, eher als umgekehrt. Die Lehren und Erkenntnisse reisen. Die Details bleiben, wo sie hingehören.
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